• Jacqueline Schubert

Ratatouille - Basische Powerfoods in einer provenzalischen Sommergemüse-Pfanne -

Aktualisiert: 20. Aug.


Ratatouille, Zucchini Aubergine Paprika Tomaten Kräuter der Provence
Ein "gerührter Fraß" voller Vitamine, Antioxidantien, Mineral- und Ballaststoffe

Ursprünglich stammt Ratatouille aus der provenzalischen Küche aus Nizza.

Es galt als Essen für arme Leute: Sie kochten ihre Gemüsereste stundenlang ein – und manchmal fanden dabei sogar Gemüseabfälle ihren Weg. So entstand dann auch sein Name „Rata“ bedeutet Fraß, „touille“ rühren. Ratatouille ist wörtlich übersetzt also ein „gerührter Fraß“ 😌 Heute ist Ratatouille in ganz Europa beliebt und hat sogar seinen Weg in die Sterneküche gefunden. Es ist Geschmacksache, wie lange du es köcheln lässt. Breiig wird es nach einer Stunde, nach 15 min ist es noch sehr sehr knackig. Ich mag es so nach 30 -40 min.

Die wunderbaren Sommergemüse -außer Zwiebel und Knoblauch - wirken thermisch kühlend auf deinen Körper und besonders auf die Leber.

Sie enthalten irre viele Pflanzenfarbstoffe, die Oxidantien (aggressive Sauerstoffverbindungen) im Körper bremsen und somit unschädlich für deine Zellen machen. Die Pflanzenfarbstoffe setzen sich im Zellmembran fest und verhindern das Eindringen dieser sogenannten freien Radikale. Auch ist so deine Haut besser vor den UV-Strahlen geschützt. Vielleicht hast du den färbenden und schützenden Effekt schon bei dir oder kleinen Kindern entdeckt beim Verzehr von vielen Möhren zum Beispiel.



Zutaten für 4 Portionen:


1 Aubergine

2 Zucchinis

Je eine gelbe und rote Paprika

1 Zwiebel 2 Zehen Knobi

6 große Tomaten oder 500 g gehackte Tomaten aus der Dose

2 EL Tomatenmark

je einen Stiel frischen Rosmarin, Salbei und Thymian ODER 2 EL getrocknete Kräuter der Provence + evtl. etwas Lavendel (wenn du hast)

1 gestrichenen EL Salz


Zubereitung:


  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen, Tomaten gegebenenfalls entstielen oder Dose öffnen, Paprika entkernen, Stiel und Fruchtende von Aubergine und Zucchini sparsam abschneiden

  2. Alles Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebeln und Knobi natürlich viel kleiner, frische Kräuter fein schneiden oder wiegen

  3. In einer großen hohen Pfanne in der Reihenfolge: Zwiebeln, Paprika, Knoblauch, Tomatenmark, Zucchini, Auberginen anbraten und mit den Tomaten samt Saft ablöschen. Kräuter und Salz zugeben und umrühren

  4. 20 -40min je nach Wunschkonsistenz zugedeckt köcheln lassen

  5. Mit Salz und Zucker der Wahl erneut abschmecken

Das Ratatouille schmeckt super mit Couscous, Hirse, Reis, Kartoffelecken; ja auch ganz simple mit Baguette.

Auch zu einem schönen Stück guten Fleisch, gebackenen Feta oder Ziegenkäse passt es wunderbar. Oder alles zusammen ❤️


Ich koche davon tatsächlich immer die dreifache Menge und koche mir ein paar Schraubverschluss- oder Weckgläser ein (30min bei 100 Grad) . Das geht supereinfach im Topf, Backofen, Dämpfer oder wer hat, im Einkochautomat. So habe ich, wenn es mal schnell gehen muss, fix eine gute Basis für Nudelauflauf, Quiche oder eben schnell zu Couscous und mit Feta überbacken.


Das Thema Einkochen wird ein grosser Blog-Beitrag, den ich mir für den Herbst vorgenommen habe, wenn ich wieder viel Geschnetzeltes, Gulasch und Eintöpfe koche.


Gemüse ist so so wichtig und wertvoll für uns. Durch zu viel Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Zucker und Stress, kommt es zu einer Übersäuerung in deinem Körper.

Wir brauchen zwar in manchen Organen ein saures Milieu -wie Magen, Haut, Scheide - aber eben im richtigen Maß.

Ein "Zu Viel", was ja oft das Problem unserer "Zu-vielisation" ist, führt nachweislich zu Entzündungen, Übergewicht, Gelenkschmerzen, Arthrose, Allergien, Antriebsschwäche, Nierensteinen, chronische Müdigkeit, Erkältungen, Bronchitis, Kopfschmerz, Nervosität, erhöhte Stressempfindlichkeit, Reizbarkeit, Akne und andere Hautkrankheiten.

Deine Nieren leiden am meisten bei Übersäuerung. Sie sagen dir dann gern mit Entzündung und Schmerzen Bescheid.


Dein Körper strebt mit seinen Puffersystemen selbstregulativ ein permanentes Gleichgewicht von Säuren und Basen an. So funktioniert er am besten. Unterstütze dich, deinen Körper, indem du dir täglich genügend basische Nahrung zur Verfügung stellst. Gemüse liefert dir hierfür eben alle Vitalstoffe, die dein Körper braucht. Es sind die Mineralien, wie z. Bsp. Magnesium, Kalzium, Kalium etc., die die gebildeten Säuren neutralisieren und bei der Ausleitung helfen.


Und weißt du, es hält auch deinen Darm und deine Figur in Schuss.

Die im Gemüse enthaltenen Ballaststoffe quellen in Magen und Darm auf und sättigen daher gut und lange. Durch das erhöht Stuhlvolumen kommt deine Verdauung in Gang. Eine stetige Bewegung wirkt reinigend.

Ballaststoffe binden Gifte und ungewollte Fette, wie Cholesterin, so dass auch deine Arterien und dein gesamtes Herz-Kreislaufsystem geschützt wird.


Hach ja, und genau wegen all diesen Dingen und weil es noch 100 Gründe mehr gibt, liebe ich alle Arten von Obst und Gemüse und ich bringe sie täglich mindestens zwei Mal auf den Tisch



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Deine Jacqueline






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